Ulrich Precht

Ist in der Partnerschaft mit Ehefrau Susi im gemeinsamen Atelier in Lauscha zur Zeit eher für das Dreidimensionale im Glas zuständig.

Seine aktuellen Schwerpunkte: Figuren und Glaskuben. Die Fotos zeigen beispielhaft aktuelle Arbeiten.

Japaner

Oben von links nach rechts: "Transformer", "Samurai III", "Präfekt II", "Mandarin IV und "Shogun II". Sandguss.


Moonrise

Oben: Moonrise. Sandguss.


Ganz aktuell von Ulrich Precht: Glaswürfel

Objekt Würfelb

Oben: Kubus. Kantenlänge ca. 14 cm. Es sei der Hinweis erlaubt, dass die Kuben "unendlich viel Aufwand" in Planung und Herstellung erfordern. Deshalb ist jetzt schon abzusehen, dass wir diese sehr begehrten Objekte nicht immer vorrätig haben werden können und dass die Preise deutlich oberhalb der oben abgebildeten Figuren liegen werden.

 

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Ein junger Tscheche

ist Thomas Brzon schon (noch). Aber "junger Künstler" hört sich so nach "Anfänger" und "Schnäppchen" an. Thomas Brzon ist weder (noch) unbekannt noch sind seine Arbeiten Schnäppchen. In den Kreisen der Kenner spricht man von ihm voller Hochachtung.

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Gerhard Ribka

Er lernte Kunstglaser, traf auf Hans Gottfried v. Stockhausen, bekam die Chance nach England zu gehen, ins Royal College of Art und andere, nahm Kurse in den USA, übte bei Harvey Littleton Vitreographie, hielt freundschaftliche Verbindung zu v. Stockhausen, der anerkennen musste, dass Ribka mit seiner eigenen gestaltenden Arbeit wächst. Er schuf Zeichnungen, Drucke und plastische Arbeiten.

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Mark Angus

Angus04 1000Im Rahmen des Artist in Residence-Programmes bemalte Mark Angus u.a. die Innenseiten dünnwandiger Schalen, sogenannter "Mäntel" mit hochhitzebeständigen Farben. In die bemalten und wieder erhitzten Glasmäntel blies ein Glasmacher erneut Glas ein und formte das Ganze an der Glasmacherpfeife zu Vasen und Tellern.


 
Die Malerei wurde ins Glas eingeschlossen, verzerrte und verzog sich durch das Blasen und "Auftreiben" des Glasmachers: Die Ergebnisse spielen mit dem Zufall, sie sind – wie Engel eben sind – schemenhaft und unberechenbar.
 
Die Glasbilder, die er in Frauenau ausstellte, reflektierten ein Lebenswerk, das auf der Suche ist nach dem Wunderbaren, auch dem Rätselhaften, den Grenzbereichen des Lebens – ob er sich mit seinem Lieblingsthema, dem Engel, beschäftigt, oder aber mit zutiefst menschlichen und zwischenmenschlichen Themen.
Mark Angus benutzte mundgeblasenes, farbiges Flachglas ebenso wie transparentes Fensterglas, seine Scheiben wurden bemalt, vergoldet, geätzt, gebeizt oder auch mit Gravur und Scraffito gestaltet und anschließend in traditioneller Manier verbleit – oder auch mit Draht zu kleinen Glasgebinden verschnürt.
 
In der Hütte entstanden: Engelvasen. Eine kleine Auswahl
Hinweis:
Die Vasen haben identische Maße
     
Mark Angus bei der Arbeit
Mark Angus hat das Artist-in-Residence-Programm für die Glashütte Eisch selber entwickelt und schloß als fünfter internationaler Künstler in zwei Jahren die erste Programmphase ab.
Engel sind Lichtwesen
Botschafter zwischen Himmel und Erde, Begleiter durch die Untiefen des Lebens – die wir dennoch kaum jemals zu sehen bekommen. Es sei denn als verwischte, verzogene Gestalten, die sich schnell wieder verzogen haben, vielleicht auch langfristig verzogen bleiben. Und wer sagt, dass diese launischen Geschöpfe nicht auch recht verzogen sind? Die verzogenen Engel geleiten als rätselhafte Wesen durch eine Ausstellung, in der es allerhand zu entdecken gibt.
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Jo Hruschka

JoHruschka... sagt über sich selber: Ich mache eigentlich immer Dinge, die ich nicht kann. Wenn das Ergebnis, der Inhalt für mich einigermaßen akzeptabel ist, höre ich auf. Technik oder Raffinessen die man durch jahrelanges Training und Wiederholen lernt, Erfahrungen die man so gewinnt, interessieren mich nicht. Ich bin weit davon entfernt meisterlich oder altmeisterlich zu arbeiten, wie viele meiner Kollegen, denen ich höchsten Respekt zolle. Ich kann’s halt nicht.

Permanentes Scheitern ist Bestandteil meiner Arbeit, Selbstzweifel, sich infrage stellen sind ständige Begleiter und machen es schwer einen Stil, eine Handschrift zu erkennen.  Was mich wirklich fasziniert und treibt ist die Schönheit eines Gedankens, die Ironie oder der Witz des Querdenkens, das „genau so aber anders“. Hier bekommt auch das Statement „Atelier Männerhaut, die Lust das Glas neu zu erfinden“ seine Bedeutung. Die Lust, die Freude und Neugier als Antrieb als Motor.

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